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Kontext des Filmes "Liebe 47"
Die Erstellung des ersten Spielfilmes der Filmaufbau GmbH Göttingen erwies sich als schwieriger als
vermutet. Zum einen wollten die Gründer der Filmaufbau GmbH, Hans Abich und Rolf Thiele, gerne mit
Wolfgang Liebeneiner zusammenarbeiten, der jedoch als ehemaliger Leiter der Reichsfilmakademie
zunächst nicht arbeiten durfte. Zum anderen musste ein Stoff für den Film gefunden werden, dessen
Drehbuch die Vorzensur der britischen Film Section passieren würde. Was
das Problem mit Liebeneiner betraf, so fanden sich einflussreiche Fürsprecher, u.a. die jüdische
Theaterintendantin Ida Ehre, die für seine "Entnazifizierung" sorgen konnten. Die Suche nach
einem Stoff kostete indes mehr Zeit. Erst das dritte eingereichte Drehbuch wurde von der Film Section zugelassen.
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